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Die Geschichte vom Vater und seinem besessenen Sohn (Mk 9,14-29)

Aktualisiert: vor 1 Tag


Alles ist möglich...” – die an Paradoxien überaus reiche Geschichte lässt entsprechend viele unterschiedliche Deutungen zu. In drastischen Worten erzählt sie von den Problemen eines Vaters, von den Leiden seines besessenen Sohnes – sowie von den je entsprechenden Reaktionen Jesu.


Längst nicht alle Deutungs-Möglichkeiten können in diesem Beitrag reflektiert werden. In solcher Ambiguität sind sie Raffaels berühmtem Meisterwerk vergleichbar, seinem letzten Gemälde, das hier in einem Ausschnitt aus der unteren Bildhälfte zu sehen ist; die obere Bildhälfte zeigt den österlich erhöhten Christus (vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/die-geschichte-der-sog-auferstehung).


Einige Deutungs-Aspekte sind in den Überschriften der Editionen angegeben. Dabei ist offen, ob die Erzählung tatsächlich von der Heilung eines besessenen Knaben handelt, wie das etwa für die stark vereinfachte Parallele des Matthäus gilt, die Raffael wohl vor Augen hatte (Mt 17,14ff). Vom kindlichen Alter des Sohnes ist bei Mk ebenso wenig die Rede wie von einer Hilfe für Vater und Sohn.

 

Um den Sohn geht es zunächst nur am Rande. Im Fokus stehen erst der namenlose Vater, der sich wegen seines ebenfalls namenlosen Sohns an Jesus wendet, sowie ungenannte Schüler, die einen angeblich sprachlosen Geist nicht hinauswerfen können. So erzählt die Geschichte auch von der Inkompetenz der Akteure.

 

Und sie erzählt von Konflikten nach der Vision des österlich erhöhten Jesus. Die zeigen sich schon im exzessiven Gebrauch der Präposition πρός (pros, auch als Präfix, ingesamt 8-mal), und zwar solange, bis der Sohn zu Jesus gebracht wird und sein Geist ihn sieht (9,20b). Doch ist damit das Leiden des extrem gequälten Sohnes noch nicht ausgestanden.

 

Die Konflikte zeigen sich auch in einem Vorzugswort des Mk, im Verbum συζητέω (syzēteō). Von insgesamt 10 Nennungen im NT stehen allein drei im Kontext der Geschichte (9,10.14.16). In deutschen Editionen wird es mit streiten oder diskutieren übersetzt, obwohl es bei Mk wohl eher die Bedeutung von ermitteln hat, von aufspüren oder recherchieren (lat. conquirere).

 

Zum mühsamen Verlauf der Geschichte tragen die zunehmenden Probleme der verschiedenen Vorgeschichten bei. Darunter sind neben den expliziten auch die impliziten relevant, neben den textinternen Vorgeschichten mutmaßlich auch textexterne. Eine isolierte Auslegung der Perikope wird ihrer Komplexität nicht gerecht.

 

Zur expliziten, mutmaßlich auch textexternen Vorgeschichte zählt die Vision des erhöhten Jesus (9,2ff). Sie bietet einen wichtigen Schlüssel zum Verständnis, der mit dem Begriff des Sehens zur Sprache kommt (9,20). Allerdings ist es nur der Geist, der Jesus sieht; ob auch der Sohn ihn sieht, ist offen. So oder so hat er selbst nichts davon.

 

Im Gegenteil, für ihn wird es sogar zum Verhängnis. Sobald der Unreine Geist, der vom Vater zunächst nur als ein sprachloser identifiziert worden war, Jesus sieht, folgt ein heftiger Anfall körperlicher Qualen, die den vom Vater eingangs geschilderten Krankheits-Symptomen entsprechen (9,20). Mit anderen Worten: Durch die bloße Begegnung mit Jesus bessert sich der Zustand so wenig wie durch die vergeblichen Bemühungen der Schüler.

 

Von dieser impliziten Vorgeschichte erzählt der Vater in einem rückblickenden Bericht (9,17f). In Abwesenheit Jesu sowie des Führungstrios von Petros, Jakobos und Johannes hatten Schüler vergeblich versucht, den sprachlosen Geist auszutreiben. Auf den Bericht ihrer Inkompetenz reagiert Jesus mit einem Klagepsalm über die ungläubige Generation (9,19).

 

Die Symptome, die sich unterschiedlich deuten lassen, sind einzigartig. Dreimal kommen sie zur Sprache: erst im Bericht des Vaters (9,17), dann anlässlich der Begegnung mit Jesus (9,20) und schließlich sogar nach (!) dessen Machtwort (9,26). Die Wortspiele (z.B. aphrizei kai trizei; kraxas kai polla sparaxas) sind Indikatoren dafür, dass hinter dem grotesk überzeichneten Leiden mehr stecken muss als nur ein einziger sprachloser Geist.

 

Schon auf der Handlungs-Ebene besteht das Problem also nicht nur in der Besessenheit des Sohnes, sondern auch in den Problemen des Vaters, etwa in seiner Fehl-Diagnose. Was aber könnte das Leiden, das in antiker Wahrnehmung als heilig galt (morbus sacer) und in neuzeitlichen Auslegungen zur Epilepsie vereindeutigt wird, mit der Sprachlosigkeit des einen Geistes zu tun haben?


Das gehört zu den Paradoxien der Geschichte, deren Unstimmigkeiten das eigentliche Thema sind. Die mussten in der Forschung zwangsläufig zu literarkritischen Erklärungen führen, als habe Mk die Geschichte in mehreren unterschiedlichen Quellen vorgefunden und entsprechend redigiert, ohne die angeblichen Nahtstellen zu verschleiern.

 

Unhaltbar ist im Übrigen auch die in der Fachliteratur verbreitete Gleichsetzung des Geistes mit einem Dämon (vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/aus-dem-kleinen-abc-zum-markus-evangelium-d-dämonen).

 

Es sind die permanenten Paradoxien, die den Witz der Geschichte ausmachen. Sie zeigen sich erstmals in der widersprüchlichen Reaktion der Menschenmenge, die Jesus sieht, darüber erschrickt – und trotzdem hinzuläuft, um ihn zu begrüßen (9,15).

 

Paradox im Bericht des Vaters ist die Angabe, dass er seinen Sohn zu Jesus gebracht, dann aber zu den Schülern gesagt habe, dass sie den vermeintlich sprachlosen Geist hinauswerfen sollten (9,18). Nach diesem Rückblick des Vaters kommt es zur Begegnung Jesu mit dem Sohn, nun in betonter Weise dadurch, dass er ihn ausdrücklich zu sich bringen lässt (9,19). –

 

Zu Jesus bringen – das ist ein wichtiger Aspekt im ersten Teil der Geschichte, wie auch bei der späteren Kindersegnung (10,13ff). Hier wie dort geht es im Hintergrund um die Frage, ob Völkerchristen trotz ihrer Unreinheit zu Jesus hinzu kommen können. Diesen – für Mk wichtigen – historischen Konflikt deutet er durch das häufige Pronomen (pros) an.


Der Sohn ist ein krankheitsbedingt extrem unreiner Völkerchrist; trotzdem soll er zu Jesus gebracht werden. Die ethnische Zuordnung lässt sich aus der Antwort des Vaters auf die eigentümliche Frage Jesu erschließen (Wieviel Zeit gibt es, dass ihm dies geschehen ist?). Die Frage lässt offen, ob sie auf die Dauer des aktuellen Anfalls oder auf ihr erstmaliges Auftreten zu beziehen ist.


In jedem Fall ist die Antwort aufschlussreich: Aus [der Zeit der] Kindheit (παιδιόθεν). Das Kind (παιδίον, vgl. παις in Mt 17,18; Lk 9,42) ist das entscheidende Indiz für eine völkerchristliche Herkunft (vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/aus-dem-kleinen-abc-zum-markus-evangelium-k-kinder).

 

In einer motivisch entsprechenden Vorgeschichte wird jemand, der taub, jedoch nicht völlig sprachlos ist, zu Jesus gebracht, damit der ihm die Hand auflege (7,32). Genau das tut Jesus nicht; er steckt ihm die Finger in die Ohren, sieht auf zum Himmel und sagt (zu ihm?!) auf Aramäisch Effatha, Öffne dich.

 

Ebenso kurios ist die anschließende Behandlung mit Spucke. Danach kann er, dieser judäochristliche Patient, mit dem Mk auf Petros und dessen Reinheitsforderungen anspielt, richtig reden; ob er auf ihn hören kann, steht dahin. Das können jedenfalls diejenigen nicht, die ihn zu Jesus gebracht hatten, da sie das Gegenteil dessen tun, was er ihm bei der Scheinheilung aufträgt (vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/übersetzungsfehler-in-der-bibel-mk-8-22ff-jesus-heilt-einen-blinden).

 

Krasse Widersprüche zeigen sich auch im weiteren Gesprächsverlauf, wenn der Vater Jesus um Hilfe bittet, doch dies nicht etwa für seinen leidenden Sohn tut, sondern für sie beide (Hilf uns, 9,22), und dabei an sein Mitleid appelliert. Doch macht er eine paradoxe Einschränkung: Wenn du kannst...; das ist das Gegenteil einer vertrauensvollen Bitte (vgl. Wenn du willst, 1,40).

 

Das wiederum greift Jesus mit seiner ironischen Rückfrage auf, mit dem Spitzensatz: Das Wenn-du-kannst? Alles kann, wer glaubt?! Worauf der Vater mit einem persönlichen Bekenntnis reagiert und einer Bitte, die seinen Sohn vollends aus dem Blick zu verlieren scheint: Ich glaube, hilf meinem Unglauben. Eigentlich müsste er Jesus bitten: Hilf meinem Sohn!

 

In zahlreichen Auslegungen, akademischen wie kirchlichen, wird die situative Ironie der Szene ausgeblendet. Da wird etwa in einem philosophischen Sinn auf die widersprüchliche Existenz des glaubenden Menschen hingewiesen, auf das Wesen von Glauben als solchem oder die tiefe Einsicht des Vaters in die conditio humana.


Tatsächlich hatte der Vater seinen Glauben nur behauptet, mit seiner einschränkenden Bedingung aber unterlaufen. Dieser Widerspruch hat mit dem Glauben insofern zu tun, als der Unglaube, der in der unsinnigen Bitte (Hilf meinem Unglauben) zur Sprache kommt, das Leiden des Sohnes bedingt, es aber coram Domino vergisst.

 

Erneut läuft aus nicht genannten Gründen eine Menschenmenge hinzu (9,25), was sich hier – typisch für Mk – als Bild für den Erfolg des Menschenfängers Petros deuten lässt. Darauf weist auch die äußerst ungewöhnliche Verbform durch das zweite der beiden Präfixe hin (epi-; syn-; 9,25, vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/wann-wurde-der-text-des-mk-geschrieben).

 

Außerdem lässt sich als Ursache der Besessenheit, als Problem hinter dem qualvollen  Leiden, das Wirken eines Geistes vermuten, der auf Petros zurückzuführen ist. Jesus spricht sein Machtwort  jedenfalls nicht etwa aus Mitleid, sondern nur deshalb, weil er die Menschenmenge hinzulaufen sieht, mit der fatalen Folge, dass der Sohn wie tot erscheint. Der Vater gerät dabei endgültig aus dem Fokus des Erzählers; seinem Unglauben ist nicht zu helfen (vgl. 6,5).

 

So lässt Jesus demonstrativ eine Machttat folgen, indem er den Sohn trotz dessen Unreinheit durch das Ergreifen seiner Hand aufrichtet (9,27; vgl. die Behandlung der Schwiegermutter des Petros in 1,31; vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/die-geschichte-der-schwiegermutter-des-petros-mk-1-29-31).

 

Auf die Weise demonstriert er, was Aufstehen aus [den] Toten bedeuten kann. Das Führungstrio hatte diese Frage im Anschluss an die Vorgeschichte gestellt (9,10), dazu aber gegenseitig ermittelt, anstatt Jesus zu befragen. Ihre beschränkte Perspektive ist nicht nur vergeblich, sie ignoriert auch die Vision des Auferstandenen, ebenso die anschließende Audition mit dem Gebot Gottes, Jesus zu hören (9,7).

 

In der sog. Verklärungsgeschichte bestreitet Mk die Bedeutung von Christus-Visionen und die Führungsrolle des Triumvirats, insbesondere den Primat des Petros. Mit dessen absurdem Verhalten nimmt er die angebliche Protovision und damit die apostolische Legitimation des Apostelfürsten aufs Korn (vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/die-geschichte-der-verklärung).

 

Die gewitzte, aber unausgesprochene Frage wird nun sein, ob das ausdrückliche Gebot Gottes, auf Jesus zu hören, auch in der Abwesenheit Jesu befolgt werden kann. Die Schüler versuchen jedenfalls ohne seinen Auftrag, den Unreinen Geist auszutreiben; dazu genügt ihnen schon das Wort des Vaters (9,17), dem sie vergeblich gehorchen.

 

Darüber hinaus ist unklar, was zu tun ist, wenn ein so fatal wirksamer Geist nicht gehorcht, einfach deshalb, weil er taub ist. Zur Behandlung dieses skurrilen Problems braucht es mehr als nur ein Machtwort, das bei Jesus nichts anderes bewirkt als nur den Exitus des Sohnes. Sein Tod lässt sich allegorisch als das qualvolle Ende einer völkerchristlichen Gemeinde deuten.

 

Das scheint allerdings niemand zu bedauern. Die von Ironie gezeichnete Komplikation wird von Anfang an noch dadurch verstärkt, dass die Taubheit des Geistes von niemandem diagnostiziert worden war. Das hatte schon die Vorgeschichte mit dem vergeblichen Austreibungs-Versuch der Schüler gezeigt.

 

Sie verfügen über keine Machtmittel, wenn ein Geist nichts hört. So sind sie nicht nur unfähig, ihn hinauszuwerfen, sie bemerken nicht einmal, dass ihre Bemühung an der Taubheit scheitern muss. Im Klartext: Die Schüler können so gegen diesen Geist [des Petros] nichts unternehmen, wie Jesus ihnen anschließend bestätigt (9,28).


Alle diese Beobachtungen lassen sich in folgender Deutung zusammenfassen: Die Schüler orientieren sich nicht am Wort Jesu, wodurch zunehmend Probleme entstehen. Die hatten sich erstmals beim Führungstrio durch ihre Frage nach der Auferstehung abgezeichnet (9,10). Nun wachsen sie sich zum Konflikt dreier Gruppen aus: im Volk, bei den Schülern und nicht zuletzt bei den gegen sie ermittelnden Schreibern (9,14).

 

Wenn Jesus mit seiner judäochristlichen Trias dazu kommt und der völkerchristlichen Gemeinde gegen den geistbedingten Unglauben helfen soll, stirbt sie vollends ab. Als Ursache wird aber nur ein sprachloser Geist diagnostiziert und nicht jener taube Geist, der dem Sohn – bzw. der ihm entsprechenden Gemeinde – nicht helfen konnte, auf Jesus zu hören.

 

Auf der Deutungsebene ist der taube Geist der des Simon Petros, dem Jesus mit einem ausführlichen Befehl das Hinausfahren befiehlt und jedes spätere Hineinfahren verbietet. Der Sohn – bzw. die vom Unglauben gequälte Gemeinde – steht erst mit der Machttat Jesu auf. Ihr weiteres Ergehen kommt nicht mehr zur Sprache. So bleibt offen, was aus ihr wird.

 

Angesichts der allegorischen Deutungs-Möglichkeiten ist es gut vorstellbar, dass hinter der Geschichte eine historische Vorgeschichte steht, etwa jener Konflikt in Antiochien, der ihn verharmlosend als der sog. Antiochenische Zwischenfall in die Kirchengeschichte eingegangen ist. Das wäre dann ein weiteres Indiz für eine frühere Entstehungszeit des Mk (vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/wann-wurde-der-text-des-mk-geschrieben).

 

Am Ende könnten die Schüler ihren Lehrer auf sein demonstratives Aufrichten, auf die für sie noch offene Frage der Auferstehung ansprechen, bei einer separaten Lehrstunde in einem Haus (vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/aus-dem-kleinen-abc-zum-markusevangelium-h-haus).

 

Doch sie fragen Jesus ausdrücklich nur, dass (bzw. warum) sie ihn nicht hinauswerfen konnten (9,28). Ihre rückblickende, scheinbar selbstkritische Reflexion ignoriert die Erfahrung des Aufrichtens - und greift die Ironie der Szene zuvor auf, da noch immer von der Taubheit des Geistes keine Rede ist. Sie hören wirklich nicht, was Jesus sagt.

 

Darauf antwortet er mit einem hintergründigen Witz, dass nämlich diese Art nur durch Gebet hinausgehen könne. Das ist keine Handlungs-Empfehlung für künftige Exorzisten und nicht nur eine indirekte Kritik an den niemals betenden, insofern ungläubigen und daher inkompetenten Schülern.

 

Das ist eine Pointe, die auf der Deutungs-Ebene erneut auf Petros sich bezieht und allegorisch nur über ihn zu erschließen ist. War im ersten Teil der Geschichte die Generation der inkompetenten Schüler (genea) das Problem, so spricht Jesus hier nicht von einer Art, etwa von einer Dämonen-Spezies, sondern vom Sprössling (genos, lat. genus) – und damit vom Geist des Petros.

 

So knüpft Mk wiederum an das Paradox an, dass eben dieser Petros bei ihm derjenige ist, der mit dem Christus-Titel die davidische Abstammung Jesu behauptet (8,29), selbst aber ohne die entsprechende jüdische Abstammung - und womöglich ein Hurensohn ist (vgl. 1,16; https://www.skandaljuenger.de/post/ist-die-maria-in-der-vaterstadt-auch-die-mutter-jesu).

 

Und so steht hinter der kruden Geschichte einmal mehr das Paradox, dass die erste Generation der Judäochristen zwar nicht auf Jesus hören, ihn aber als Christus, als jüdischen König sehen will – und ihn eben dadurch leiden lässt, in komplementärem Kontrast zum Wort Gottes gegenüber seinem geliebten Sohn (9,7).

 

Im denkbar größten Gegensatz zum himmlischen Vater der Audition ist der menschliche Vater wegen seines Unglaubens für die Auswirkungen des falschen Geistes verantwortlich, das sich nicht einfach beseitigen lässt, selbst durch Jesus nicht. Gegenüber den Schülern hat das ein Verkündigungsverbot und eine Leidensankündigung zur Folge (9,30ff).

 

Der Witz dabei: die judäochristlichen Schüler Jesu, die einmal mehr von seiner Auferstehung hören, sie aber nicht verstehen, befragen ihn auch diesmal nicht dazu, nun aber aus Furcht (9,32). Offenbar ahnen sie erstmals, was sein Aufstehen nach drei Tagen bedeuten wird (vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/die-geschichte-der-sog-auferstehung).


 
 
 

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