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Beitrittsdatum: 5. März 2022
Beiträge (108)
15. Sept. 2026 ∙ 4 Min.
Aus dem kleinen ABC zum Markus-Evangelium: V – Vertrauen
Vertrauen bezeichnet ein Beziehungsgeschehen. Im Neuen Testament bedeutet es das Zutrauen in die rettende Macht Gottes durch seinen Sohn Jesus Christus. Weitgehend synonym dazu ist der Begriff des Glaubens, der in deutschen Übersetzungen üblich ist. Bei Mk setzt Vertrauen Erkenntnis voraus, weshalb in Vertrauensgeschichten jeweils auch davon erzählt wird, wie die Vollmacht Gottes in Jesus zu verstehen ist. Obwohl dazu die Erklärungen sämtlicher Akteure unzureichend sind, sagt Jesus zweien von...
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12. Sept. 2026 ∙ 4 Min.
Die Geschichte der sog. Kindersegnung (Mk 10,13-16)
Jesus umarmt Kinder und segnet sie, indem er ihnen die Hände auflegt (10,16). Nach heutigem Verständnis mag das als ein übergriffiges Verhalten, wenn nicht gar als Missbrauchsfall ausgelegt werden. So gesehen wäre Jesus ein Wiederholungstäter, da er schon in 9,36 ein Kind in die Arme genommen und demonstrativ umarmt hatte. Für die kurze und überaus bekannte Geschichte der sog. Kindersegnung gab und gibt es bis heute die unterschiedlichsten Fehl- und Umdeutungen. Dazu zählt auf ganz andere...
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10. Sept. 2026 ∙ 6 Min.
Anmerkungen zu den Amen-Worten
Für die meisten gelten sie als bekräftigende Rede-Einleitungen, für einige sogar als authentische Hinweise auf den O-Ton Jesu. Tatsächlich ist die Funktion der Amen-Worte bei Mk eine andere, wie hier in Umrissen zu zeigen sein wird. Zunächst zum Wort Amen: Es ist eines der hebräischen Fremdwörter, die Mk aus der jüdischen Tradition übernimmt, nicht aus den jüdischen Schriften, sondern aus der jüdischen Gebetspraxis. Dort hatte es seinen Sinn als abschließende Bekräftigung des zuvor...
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martinzoebeley
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