Wer ist Pilatus? (Mk 15,1-15)
- martinzoebeley
- vor 6 Tagen
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Aktualisiert: vor 5 Tagen

Thema dieses Beitrags ist die literarische Darstellung des Pilatus bei Mk, nicht die Rekonstruktion seiner Persönlichkeit oder deren historische Bedeutung. Die steht ohnehin außer Frage, insofern er im Prozess gegen Jesus die entscheidende Instanz und damit verantwortlich für seinen Kreuzestod war.
Bei Mk ist das Pilatus-Bild ein anderes als in den späteren Evangelien-Erzählungen, in denen er wohlwollender dargestellt wird, mit der zunehmenden Tendenz, ihn als Verantwortlichen für die Kreuzigung Jesu zu entlasten. Mk stellt ihn mit einiger Ironie als Opportunisten dar, der willkürlich über Jesus entscheidet – anstatt nach Recht und Gesetz.
Von der opportunistischen Witzfigur des Mk zum philosophischen Skeptiker des Johannes ist ein weiter Weg; beides dürfte der historischen Realität kaum entsprechen. Das erklärt auch, warum die Frage nach der historischen Persönlichkeit und der Historizität des Prozesses insgesamt auf der Basis der biblischen Erzählungen kaum zu beantworten ist.
In der römischen Geschichtsschreibung wird Pilatus und seine Amtsführung auffallend negativ beschrieben; bei Josephus und Philon gilt er als brutal und rücksichtslos. Dieses Bild eines grausamen, Unruhen provozierenden Statthalters ist heute allgemein verbreitet, dürfte aber der Tendenz geschuldet sein, ihn für Aufstände in der jüdischen Bevölkerung mitverantwortlich zu machen.
Mk vermittelt indes das gegenteilige Bild, da sein Pilatus gerade nicht der entscheidende Akteur ist, sondern das Volk, das er mit der finalen Entscheidung zu beschwichtigen sucht (15,15; vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/notizen-zu-den-latinismen-des-mk).
Was meist als Schwäche oder als machtstrategischer Opportunismus ausgelegt wird, lässt sich auch als satirische Überzeichnung deuten, die allein schon an der Art der Kommunikation erkennbar ist. Pilatus antwortet, indem er unpassende Fragen stellt (15,9.12).
Jedenfalls führt Mk seinen Pilatus nicht eigens ein; der Präfekt von Judäa gilt offenbar als bekannt. Den Titel, den Tacitus irrtümlich mit der späteren Bezeichnung Prokurator angibt, lässt Mk ebenso weg wie den Familien-Namen Pontius. Mk nennt ihn nur mit seinem Beinamen, der wohl von lat. pilum (Speer) oder pila (Pfeiler) entlehnt ist.
Das Cognomen Pontius wird erst in der Geschichtsschreibung des Lukas ergänzt, unabhängig vom Kontext der Passionserzählung (Lk 3,1; Apg 4,27). Matthäus nennt den aus dem Militär aufgestiegenen Befehlshaber Hegemon (Mt 27,2ff; vgl. Lk 3,1).
Der von Pilatus geführte römische Prozess gegen Jesus ist bei Mk das skurrile Pendant zum ersten jüdischen Verfahren, das mit dem einhelligen Urteil endet, Jesus sei als Gotteslästerer des Todes schuldig (14,64). Die Abfolge der beiden Prozesse hatte Jesus prophezeit (10,33); sie entspricht seinem Weg von den Juden zu den Völkern (vgl. dazu Röm 1,16).
Zwischen die beiden Prozesse ist die Geschichte der Verleugnung des Petros eingeschoben (14,66ff). Diese Sandwich-Komposition ist so auffällig wie eindeutig. Im Zentrum der beiden Verfahren gegen Jesus, in denen jeweils der Christus-Titel zum Thema der Anklage wird, steht die Apostasie des Petros und dessen opportunistische Leugnung des Titels (vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/übersetzungsfehler-in-der-bibel-fehler-der-vulgata-4-2-ultima-verba-petri-mk-14-71).
Auslöser für den Schuldspruch im ersten Prozess ist die Frage des Oberpriesters, die wortgleich der Messias-Behauptung des Petros entspricht (Du bist der Christus, vgl. 8,29), sowie die ausweichende Antwort Jesu Ich bin, durch die er sich als Gott offenbart (14,62). Darauf, nicht auf dem Messias-Titel, beruht der Vorwurf der Gotteslästerung, und nur darauf steht jüdischerseits die Todesstrafe.
Warum Jesus danach nicht gesteinigt, sondern an Pilatus ausgeliefert wird, lässt Mk offen. Von der Macht-Position des Präfekten ist ebenso wenig die Rede wie vom Recht des sog. Ius gladii, durch das nur ihm die Verhängung der Todesstrafe zustand. Die Kreuzigung war die würdeloseste Strafe, die bei ehrlosen nichtrömischen Feinden des Imperiums verhängt werden konnte.
Das durch die Auslieferung an Pilatus eingeleitete Verfahren gegen Jesus ist absurd. Bei Mk gibt es weder eine offizielle Anklage, noch einen Zeugen, geschweige denn ein Urteil. Nach römischem Rechts-Verständnis konnte ein solcher Prozess-Verlauf unmöglich zur Todesstrafe führen.
In einigen Details entspricht er dem opportunistischen Vorgehen des Herodes gegen Johannes. Dort ist es der jüdische König, der einer verbreiteten Meinung folgend Jesus für den auferweckten Johannes hält (6,16). Den hatte er selbst töten lassen, indem er einem römischen Späher den Auftrag erteilt hatte, das Haupt des Johannes zu bringen (6,27; vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/wer-war-johannes-der-täufer).
Der Prozess des Pilatus gegen Jesus kann kurz kommentiert folgendermaßen wiedergegeben werden:
- Eine möglichst umfassende Zahl jüdischer Entscheidungsträger lässt Jesus binden, abführen und an Pilatus ausliefern (15,1). Dessen kurzfristig anberaumtes Verhör scheint nicht öffentlich zu sein (anders zeigt es das Bild von Hans Holbein d. Ä., 1501, s.o.)
- Es besteht einzig in der unvermittelten Frage nach dem Christus-Titel, freilich in ironisch verzeichneter Form (König der Judäer statt König von Judäa, bzw. aus jüdischer Perspektive König Israels; 15,2). Die so ahnungslos wie desinteressiert wirkende Frage benennt de jure keine Anklage, zumal Jesus nur mit römischer Zustimmung hätte König sein können. Sie ist ein Rückgriff auf die Frage des Oberpriesters (14,61) – und damit auf die zentrale Messias-Behauptung des Petros (Du bist der Christus, 8,29).
- Jesus antwortet mit einer ausweichenden Rückfrage (sic!), wobei er das betonte Du der Frage des Pilatus aufgreift (Bist DU…? - Sagst DU?). Auf vielerlei weitere Anschuldigungen der Oberpriester antwortet er zur Verwunderung des Pilatus nichts mehr (15,5).
- Das Volk verlangt von Pilatus, dass er einen Gebundenen loslasse, offenbar in der Tradition einer Passah-Amnestie (15,8). Damit tritt es unvermittelt als wichtiger Akteur ins Geschehen ein, in der unklaren Rolle eines Zeugen oder eines stellvertretenden Richters.
- Pilatus antwortet dem Volk jeweils mit ironisch gefärbten Fragen: Ob sie wollten, dass er ihnen den König der Judäer loslasse – und: Was er denn tun solle mit ihm, den sie (!) den König der Judäer nennen (15,9.12). Seinen falschen, von ihm dreimal verwendeten Titel lastet er dem Volk an, mit einer Formulierung, die den letzten Worten des Petros entspricht (14,71; vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/übersetzungsfehler-in-der-bibel-fehler-der-vulgata-4-2-ultima-verba-petri-mk-14-71).
- Die Erkenntnis, dass die Oberpriester Jesus aus Neid übergeben hätten, ist aus der Luft gegriffen und insofern ironisch, als Pilatus offenbar vom Vorwurf der Gotteslästerung keine Notiz genommen hatte, Neid aber keine Begründung für eine Anklage sein kann (15,10).
- Die Oberpriester sind es, die den vom Erzähler bereits eingeführten Barabbas als Alternative zu Jesus ins Spiel bringen (15,11). Sein aramäischer Name ist ein rätselhafter Hinweis auf seine Funktion; Barabbas bedeutet Sohn des (bzw. eines) Menschen.
- Als Präfekt müsste Pilatus das Aufwiegeln des Volkes verhindern, als Richter die Beeinflussung des Zeugen (15,11), anstatt es durch eine willkürliche Maßnahme am Ende beschwichtigen zu wollen.
- Ohne ein Urteil zu fällen, übernimmt er schließlich das Strafmaß vom übermäßig schreienden Volk (15,15). Zuvor fragt er es noch, was Jesus denn Schlechtes getan habe – eine zu spät gestellte und juristisch irrelevante Frage, die unbeantwortet bleibt (15,14). So könnte er auch über Barabbas fragen - angesichts dessen unklarer Schuld.
- Der von Pilatus aufgebrachte falsche Königs-Titel wird am Kreuz als Aufschrift seiner Schuld aufgeschrieben (15,26). Wer sie so betont aufschreibt, lässt Mk offen, was an einen der Schreiber denken lässt. Als ein König der Judäer wird Jesus zum zweiten Mal gekreuzigt (vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/übersetzungsfehler-in-der-bibel-sie-kreuzigen-ihn-doppelt-mk-15-24f).
Mk geht es nicht darum, einen am Tod Jesu Schuldigen zu benennen oder zu verurteilen, er weist nicht demonstrativ auf einen einzelnen Akteur oder eine bestimmte Gruppe hin. Er nennt im Gegenteil eine unbestimmte und möglichst umfassende Zahl derer, die an der Kreuzigung beteiligt sind, ohne die Verantwortung dafür zu übernehmen. Als Schuld gilt einzig die am Kreuz aufgeschriebene falsche Version des Christus-Titels.
Dass Pilatus von der Unschuld Jesu überzeugt gewesen sei, wird oft behauptet, ist jedoch erst mit Matthäus zu belegen. Auch der Gedanke, Mk habe Pilatus entlastet, findet am Text des Mk keinen Anhalt, so wenig wie das verbreitete Narrativ, das Volk zeige einen Stimmungsumschwung – vom jubelnden Osanna hin zum aufgebrachten Kreuzige ihn. Beim Einzug Jesu nach Jerusalem war das Volk nicht beteiligt (11,9f; vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/die-geschichte-des-sog-einzugs-nach-jerusalem-mk-11-1-11).
Zur Verantwortungsdiffusion trägt neben der Einführung des Volkes die des Barabbas bei, den Pilatus loslassen soll, weil es das von den Oberpriestern aufgehetzte Volk so will. Die Frage ist dabei nicht, ob es historisch die Tradition einer solchen Passah-Amnestie gab, zumal das, was Mk erzählt, keine bloße Amnestie ist, sondern ein bedeutungsvoller Tausch.
Die Frage ist vielmehr, warum Mk überhaupt von Barabbas erzählt - und wie das zu verstehen ist. Offenbar liegt die allegorische Deutung nahe: Jesus, der Sohn Gottes, wird gebunden, gepeinigt und getötet, wohingegen der gebundene Barabbas, der Sohn des Menschen, losgelassen wird.
Mk macht auf den bedeutungstragenden Namen aufmerksam, indem er den Akteur als denjenigen einführt, der Barabbas genannt wird. Dabei muss er den aramäischen Namen nicht eigens übersetzen. Das Wort Bar für Sohn ist bereits bekannt (10,46), ebenso das Wort Abba für Vater (14,36). Die rätselhafte Nennung des Barabbas ist also vorbereitet.
Mk nimmt mit ihm narrativ den Gedanken des stellvertretenden Sühnetods aus dem sog. Gottesknechtslied des Jesaja auf (Jes 53). Darauf deutet zuvor schon das auffällig betonte Schweigen Jesu hin, das im jüdischen Prozess eine Rückfrage, bei Pilatus hingegen nur Verwunderung auslöst. Pilatus weiß nichts von jenem Lamm, das Jesaja zufolge verstummt (vgl. Jes 53,7).
Damit ist Barabbas viel mehr als eine bloße Randfigur im Tumult des Passions-Geschehens; er ist eine wichtige Allegorie des erlösten Menschen, der wie Jesus gebunden war – zusammen mit anderen, bei Mk mit Aufständischen, die im Aufstand einen Mord begangen hatten. Deren Schuld steht außer Frage, und doch ist offen, ob auch bei ihnen eine allegorische Deutung intendiert ist.
Bewusst unklar ist die Schuld des Barabbas. Dass er ein Räuber gewesen sei (vgl. Joh 18,40), ein Mörder (vgl. Apg 3,14), ein Aufrührer oder gar ein Terrorist, beruht auf späteren Deutungen. Der in einigen Handschriften bei Matthäus zu findende Name Jesus Barabbas geht vermutlich auf einen Überlieferungsfehler zurück.
Das aber ist noch nicht alles, was über Barabbas zu sagen wäre. Denn er könnte mit Mk auch als Sohn eines aramäischen Vaters interpretiert werden – und damit als Jakob alias Israel (vgl. Dtn 26,5). So gesehen bedeutet die Barabbas-Geschichte: Das gebundene Israel kommt dadurch frei, dass Jesus den Tod auf sich nehmen muss – und ihn tatsächlich wie ein Passah-Lamm stellvertretend auf sich nimmt.
Darauf zielt die Deutung der Passah-Symbolik, die Mk der Passionsgeschichte voranstellt (14,1). Sein Pilatus weiß auch nichts von der Heilsbedeutung des Leibes Jesu. Nach der Kreuzigung erteilt er dem römischen Centurio den Auftrag, den Tod Jesu zu bestätigen, um dem Joseph die Leiche zu schenken, obwohl er doch den Leib Jesu erbeten hatte (15,43ff; vgl. https://www.skandaljuenger.de/post/wer-war-joseph-von-arimathaia).
Hier noch eine Übersetzung von Mk 15,1-15.
1 Καὶ εὐθὺς πρωῒ
συμβούλιον ποιήσαντες οἱ ἀρχιερεῖς
μετὰ τῶν πρεσβυτέρων καὶ γραμματέων καὶ ὅλον τὸ συνέδριον,
δήσαντες τὸν Ἰησοῦν ἀπήνεγκαν
καὶ παρέδωκαν Πιλάτῳ.
1 Und sofort, frühmorgens,
als die Oberpriester eine Beratung gemacht hatten
mit den Ältesten und Schreibern, und das ganze Synedrium,
da sie Jesus gebunden hatten, führten sie [ihn] ab
und übergaben [ihn] Pilatus.
2 Καὶ ἐπηρώτησεν αὐτὸν ὁ Πιλᾶτος·
σὺ εἶ ὁ βασιλεὺς τῶν Ἰουδαίων;
ὁ δὲ ἀποκριθεὶς αὐτῷ λέγει·
σὺ λέγεις.
2 Und Pilatus befragte ihn:
Bist DU der König der Judäer?
Er aber antwortet ihm und sagt:
Sagst DU [es]?
3 καὶ κατηγόρουν αὐτοῦ οἱ ἀρχιερεῖς πολλά.
3 Und die Oberpriester klagten ihn für vieles an.
4 ὁ δὲ Πιλᾶτος πάλιν ἐπηρώτα αὐτὸν λέγων·
οὐκ ἀποκρίνῃ οὐδέν;
ἴδε πόσα σου κατηγοροῦσιν.
4 Pilatus aber fragte ihn wieder und sagte:
Nicht antwortest du etwas?
Sieh, wieviel sie dich anklagen.
5 ὁ δὲ Ἰησοῦς οὐκέτι οὐδὲν ἀπεκρίθη,
ὥστε θαυμάζειν τὸν Πιλᾶτον.
5 Jesus aber antwortete nichts mehr,
sodass Pilatus sich wunderte.
6 Κατὰ δὲ ἑορτὴν ἀπέλυεν αὐτοῖς ἕνα δέσμιον,
ὃνπερ ᾐτοῦντο (sic!).
6 Zum Fest aber ließ er ihnen einen Gebundenen los,
den sie gerade erbaten.
7 ἦν δὲ ὁ λεγόμενος Βαραββᾶς
μετὰ τῶν στασιαστῶν δεδεμένος
οἵτινες ἐν τῇ στάσει φόνον πεποιήκεισαν.
7 Es war aber einer, Barabbas genannt,
mit den Aufrührern gebunden,
welche bei dem Aufruhr einen Mord begangen hatten.
8 καὶ ἀναβὰς ὁ ὄχλος ἤρξατο αἰτεῖσθαι
καθὼς ἐποίει αὐτοῖς.
8 Und die Volksmenge stieg hinauf und begann zu bitten,
wie er ihnen [immer] tat.
9 ὁ δὲ Πιλᾶτος ἀπεκρίθη αὐτοῖς λέγων·
θέλετε ἀπολύσω ὑμῖν τὸν βασιλέα τῶν Ἰουδαίων;
9 Pilatus aber antwortete ihnen und sagte:
Wollt ihr, ich soll euch loslassen den König der Judäer?
10 ἐγίνωσκεν γὰρ
ὅτι διὰ φθόνον παραδεδώκεισαν αὐτὸν οἱ ἀρχιερεῖς.
10 Denn er erkannte,
dass ihn die Oberpriester aus Neid übergeben hatten.
11 οἱ δὲ ἀρχιερεῖς ἀνέσεισαν τὸν ὄχλον
ἵνα μᾶλλον τὸν Βαραββᾶν ἀπολύσῃ αὐτοῖς.
11 Die Oberpriester aber hetzten die Volksmenge auf,
damit er ihnen mehr den Barabbas loslasse.
12 ὁ δὲ Πιλᾶτος πάλιν ἀποκριθεὶς ἔλεγεν αὐτοῖς·
τί οὖν [θέλετε del.] ποιήσω
ὃν λέγετε [sic!] τὸν βασιλέα τῶν Ἰουδαίων;
12 Pilatus aber antwortete wieder und sagte ihnen:
Was soll ich denn [mit] dem tun,
den ihr den König der Judäer nennt?
13 οἱ δὲ πάλιν ἔκραξαν·
σταύρωσον αὐτόν.
13 Sie aber schrien wieder:
Kreuzige ihn!
14 ὁ δὲ Πιλᾶτος ἔλεγεν αὐτοῖς·
τί γὰρ ἐποίησεν κακόν;
οἱ δὲ περισσῶς ἔκραξαν·
σταύρωσον αὐτόν.
14 Pilatus aber sagte ihnen:
Was hat er denn Schlechtes getan?
Sie aber schrien übermäßig:
Kreuzige ihn!
15 Ὁ δὲ Πιλᾶτος βουλόμενος τῷ ὄχλῳ τὸ ἱκανὸν ποιῆσαι
ἀπέλυσεν αὐτοῖς τὸν Βαραββᾶν,
καὶ παρέδωκεν τὸν Ἰησοῦν
φραγελλώσας ἵνα σταυρωθῇ.
15 Pilatus aber, der der Volksmenge Genüge tun wollte,
ließ ihnen den Barabbas los
und übergab Jesus,
den er geißeln ließ, damit er gekreuzigt werde.
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